Mitarbeiterführung mit Urlaubsfeeling

…denn Arbeit darf sich wie Urlaub anfühlen

//Wie du an den 4 klassischen Fallen der Mitarbeiterführung elegant vorbeigehst

4 Fehler in der Mitarbeiterführung

Wie du an den 4 klassischen Fallen der Mitarbeiterführung elegant vorbeigehst

Nicht jeden Fehler muss man selbst machen. Gerade in der Mitarbeiterführung kannst du darauf vertrauen: Alles, was man falsch machen kann, hat schon einer falsch gemacht. Am öftesten in Zusammenhang mit 4 bestimmten Fehlerquellen. Du kannst das auslassen und wie, das verrate ich dir hier und heute.

Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen. Am meisten die Erfahrungen, die man zunächst gerne zu machen vermieden hätte. Vielleicht weißt du, dass ich viele Jahre als Führungskraft tätig war und also geführt und andere Führungskräfte ausführlich beim Führen beobachten konnte. Was ich dabei in besonderer Deutlichkeit beobachtet habe? Dass es bestimmte Fehler in der Mitarbeiterführung gibt, die sich nicht gleich als Fehler zeigen, sondern zunächst einmal wie richtiges und logisches Handeln erscheinen. Genau das macht sie so gefährlich.

Fallstrick der Mitarbeiterführung # 1:
Einer weiß Bescheid, der andere macht’s.

In vielen Unternehmern sind Wissensträger nicht Entscheidungsträger und umgekehrt. Die mit dem Know-how bekleiden oft Positionen, in denen sie auf Entscheidungen keinen Einfluss haben. Die Entscheidungsträger wiederum wissen in vielen Belangen zu wenig Bescheid. Was jetzt gar nicht abwertend gemeint ist – niemand kann für alles Experte sein. Oft haben Entscheidungsträger eine vom jeweiligen Thema sehr abweichende Ausbildung genossen oder verfügen über rein theoretisches Fachwissen, das sie nie anwenden mussten.

So fährst du besser: Sorge in deinem Unternehmen dafür, dass Wissens- und Entscheidungsträger entweder dieselben Personen sind oder strukturiert und bewusst eng zusammenarbeiten und miteinander kommunizieren.

Fallstrick der Mitarbeiterführung # 2:
Die Besten im Fach zur Führungskraft machen.

Wenn dein Unternehmen wächst, ist das ein Grund zur Freude. Wachstum bedeutet auch oft, dass eine weitere Führungsebene geschaffen wird. Menschlich ist es nachvollziehbar, dass du daran denkst, die bewährtesten Mitarbeiter und die tüchtigsten Arbeiter zu befördern. Auch könntest du damit so von der Logik her ja den Fallstrick # 1, siehe oben, vielleicht umgehen. Aber Vorsicht: Die besten Fachkräfte sind gut, weil sie qualifiziert sind und echte Anpacker. Führen ist ein eigener Beruf, ein ganz anderer, der wiederum nur manchen Personen liegt. Die Aussicht auf mehr Geld und Status lassen die meisten beim Angebot, Führungskraft zu werden, zuschlagen – unabhängig davon, ob ihnen Führen überhaupt liegt und Freude macht.

So gelingt’s: Achte in deinem Unternehmen ganz genau darauf, dass nur MitarbeiterInnen, die daran interessiert und dafür geeignet sind, Führungskräfte werden. Deine bewährtesten Anpacker haben natürlich verdient, dass du bei Beförderungen an sie denkst, aber achte darauf, ob du ihnen und deinem Unternehmen im Einzelfall damit wirklich Gutes tust.

Fallstrick der Mitarbeiterführung # 3:
Die ganze Motivation erschöpft sich im Geld.

Wer seine Arbeit richtig gut und außerdem gerne macht, ist im passenden Job. Es geht um Eignung, Talent, Wertschätzung … und intrinsische Motivation. Also echte Motivation, die von innen kommt. Motivation zählt zu den Dingen, die man nicht kaufen kann. Man kann so tun als ob und monetäre Anreize können für eine kurze Zeit die Motivation eines Mitarbeiters, einer Mitarbeiterin erhöhen. Für kurze Zeit, wohlgemerkt. Vielleicht für drei Monate, bis ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist. Wenn dir ein Mitarbeiter mehr Leistung verspricht im Falle einer Gehaltserhöhung, solltest du wissen: Dem macht sein Job keinen Spaß.

So entgehst du der Geldfalle: Behalte in deinem Unternehmen die Qualität der Arbeitsplätze, das Arbeitsklima und sämtliche andere Anreizfaktoren im Blick. Fördere die Freude der MitarbeiterInnen an der Arbeit. Zahle fair, aber versuche nicht, Geld einzusetzen und alles andere außer Acht zu lassen.

Fallstrick der Mitarbeiterführung # 4:
Wer fürchtet sich vor der großen Führungskraft?

Ein Führungsstil, der immer nach hinten losgeht, ist in der Praxis leider gar nicht so selten. Wir sprechen hier vom Führen durch Angst, Macht und Kontrolle. Wer so führt, stellt sich selbst ein ziemlich schlechtes Zeugnis aus, das von der eigenen Hilflosigkeit erzählt. Führungskräfte, die meinen, sich nur behaupten zu können, indem sie die ihnen anvertrauten MitarbeiterInnen klein machen und halten, schaden deinem Unternehmen.

So sorgst du für souveräne Führung: Achte bei der Auswahl deiner Führungskräfte auf deren Persönlichkeit. Arbeite du als Führungskraft an deiner eigenen Persönlichkeit.

Das beste an der Persönlichkeit ist, dass man sie erfolgreich entwickeln kann. Mit Start Leading etwa.
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2019-03-06T11:27:37+00:00 06/03/2019|

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